Aufteilung Provision
Rechtsstand: Oktober 2026 (Österreich)
Zum Begriff des a-meta-Geschäfts siehe den Beitrag „a-meta Vereinbarung / Inhalt“.
Kooperieren Makler:innen im Rahmen eines Vermittlungsgeschäfts, so sollte über die Art und das Ausmaß der Provisionsaufteilung vorab eine Einigung erzielt werden.
Folgende Varianten sind denkbar:
- Zwischen den am Gemeinschaftsgeschäft beteiligten Makler:innen kann eine bestimmte Aufteilung der erzielbaren Gesamtprovision vereinbart werden. Dies könnte beispielsweise 60:40 sein.
- Wird ein a-meta-Geschäft vereinbart, so ist die vereinnahmte Gesamtprovision zu gleichen Teilen im Verhältnis der beteiligten Makler:innen nach Köpfen aufzuteilen.
- Liegt keine andere Aufteilungsvereinbarung vor, erhält jede der beteiligten Makler:innen die mit ihrer Auftraggeber:in vereinbarte Provision.
Tipp für Makler:innen:
Klare schriftliche Vereinbarungen zwischen den beteiligten Makler:innen verhindern die meisten Konflikte bei Gemeinschaftsgeschäften. Die Kanzlei am Kai gestaltet A-Meta-Vereinbarungen und vertritt Makler:innen bei Streit über die Provisionsaufteilung.
→ Kontakt zur Kanzlei am Kai

