Provision Makler: (Mindest-) Voraussetzungen für Provisionsanspruch
Rechtsstand: Oktober 2026 (Österreich)
Die Provision ist das Entgelt der Makler:in. Der Provisionsanspruch ist in §§ 6 ff MaklerG geregelt und entsteht mit Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts (§ 7 Abs 1 MaklerG). Dem Makler:innenvertrag ist sohin das Erfolgsprinzip immanent. Mehr zum Thema Provision Makler: Aufteilung Provision
Provision für Makler: Mindestvoraussetzungen
Mindestvoraussetzungen für einen Provisionsanspruch sind:
- der Abschluss eines Maklervertrages,
- die verdienstliche Tätigkeit der Makler:in,
- die erfolgreiche Vermittlung,
- wobei die Makler:innentätigkeit dafür adäquat-kausal war und
- das Zustandekommen eines rechtswirksamen Geschäfts (die tatsächliche Durchführung ist für das Entstehen nicht erforderlich; § 7 Abs 1 MaklerG).
Immobilienmakler:in ist, wer als Makler:in gewerbsmäßig Geschäfte über unbewegliche Sachen vermittelt (§ 16 Abs 1 MaklerG). Immobilienmakler:innen können ihren Provisionsanspruch durch eine Vereinbarung iSd § 15 MaklerG auch ohne Vermittlungserfolg sichern.
Tipp für Makler:innen:
Ob und in welcher Höhe eine Provision zusteht, ist einer der häufigsten Streitpunkte im Maklergeschäft. Die Kanzlei am Kai prüft Provisionsansprüche, setzt sie außergerichtlich und gerichtlich durch und vertritt Makler:innen gegen Rückforderungen.
→ Kontakt zur Kanzlei am Kai

